Arbeitslosigkeit ist Geldlosigkeit und hat mit fehlender Arbeit nichts zu tunSehr geehrte Damen und Herren Die obenstehende Aussage lässt sich gerade in der
heutigen Wirtschaftssituation in der Schweiz und liess sich anhand des
Wirtschaftszusammenbruches in Argentinien sehr einfach beweisen. Immer mehr
Menschen haben keine Stelle, obwohl die Firmen sehr viel Arbeit haben. Wer noch
in einer Firma beschäftigt ist, beklagt sich über Lesen Sie unter folgendem Link, wie einfach es wäre, innert wenigen Jahren die Arbeitslosigkeit in der Schweiz zu bekämpfen: Boni bei den Banken. Ursache ist wie 1929 ein Geld verdienen an der Börse durch Geldtauschen (Abschöpfen) statt durch Wertschöpfen in der realen Wirtschaft. Das so verdiente Geld wird der Wirtschaft entzogen. Die Firmen haben kein Geld mehr, während einzelne Private im Geld schwimmen. Frage: Warum interessieren sich Gewerkschaften, ARVs und SP nicht für dieses Thema? Weder Politiker noch Wirtschaftsverbände können sich beklagen, dass ich sie nicht immer wieder über diese Zusammenhänge informiert hätte. Kann es sein, dass es Machtinteressen gibt, welche gar nicht nach den tatsächlichen Ursache für die aktuelle Krise suchen wollen? So suchen wir denn weiter nach Arbeit - statt das Geld zu jenen Menschen zu
bringen, welche wirtschaftlich tätig werden möchten. Wenn es morgen keine Börse mehr gibt, passiert gar nichts, ausser dass alle Menschen wieder arbeiten können, welche mit ehrlicher Arbeit in der realen Wirtschaft ihren Lebensunterhalt verdienen möchten. Es ist schon verblüffend, dass sich für diese Analyse niemand interessiert. Politiker scheinen sich dadurch zu profilieren, dass sie gewählt werden wollen, aber eigentlich finden, dass man sowieso nichts ändern könne. Schade für die fertigen Lösungen, welche in den Schubladen von Soziologen schlummern. Es chont scho guet, wenn mers guet mached ond afönd dröber rede. Ivo Muri |
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